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Krankheiten und Parasitenbefall
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Pilzerkrankungen


Es gibt viele unterschiedliche Erreger von Pilzerkrankungen. Diese können durch vom Wind verwehte Pilzsporen, die durch geöffnete Zimmerfenster an die Zimmerpflanzen gelangen, entstehen - sie können aber auch durch Schädlinge übertragen werden oder durch ein zu feuchtkaltes Klima und unzureichende Lüftung oder vernachlässige Hygiene an den Pflanzen (Entfernen abgestorbener Pflanzenteile) oder zu häufiges Gießen entstehen. Drei wichtige Oberarten der Pilzerkrankungen sind Wurzelfäule, Mehltau und Grauschimmel.

Auch durch Neuanschaffung können eine Vielzahl unterschiedlicher Pilze in den eigenen Bestand eingeschleppt werden, wie z. B. die Kronenfäule, aber auch viele weitere gefährliche Pilzinfektionen. (Quarantäne für Neuanschaffungen - auch Blattstecklinge!)

Auch hier ist bei Erkennung eine sofortige Quarantäne erforderlich. Darüber hinaus muss die befallene Pflanze von allen abgestorbenen Teilen befreit und mit einem geeigneten Fungizid behandelt werden.

Wurzelfäule entsteht meist durch zu üppiges Gießen oder ungeeignetes Substrat. Die Pflanze muss vom Substrat befreit werden, alle befallenen Wurzelteile müssen entfernt werden sowie mit einem geeigneten Fungizid behandelt werden, anschließend wird die Pflanze in frisches durchlässiges Substrat neu getopft.

Bei Usambaraveilchen ist es außerdem leicht möglich, die komplette Wurzel zu entfernen und die Pflanze in einem Wasserglas oder auf Sphagnum Moos ganz neu zu bewurzeln.
 
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